Bildergalerie 2019/20

Das Jahr fängt gut an, kein aktuelles Bild, aber ein aktueller Anlass (14. Februar 2019). Heute ist es raus, der Airbus A380 wird nicht mehr gebaut. Ein Offenbarungseid der Airbus- Industrie. Viele Flughäfen mussten für diesen Brummer ihre Flugsteige umbauen. Nun, ob der BER die jemals braucht?

Der erste Airbus A380 in Berlin-Tegel ist gerade gelandet, am 2. Juni 2010


Ausflug in den Frühling. Mit Fotofreunden ging es am 17. Februar in den Treptower Park.

Bärbel in der ersten richtigen Sonne, mit ihrer neuen Leica CL


Platanen an der Puschkinallee


Trotz meines Klumpfußes sind wir nach Brück, südlich von Berlin, zu den Titanen der Rennbahn gefahren. Kaltblutrennen vom Feinsten. Man glaubt gar nicht, auf was für Geschwindigkeiten die gemütlichen Dicken so kommen. Wir waren pünktlich vor Ort und konnten uns noch die freundlichen und ungenervten Pferde aus der Nähe anschauen, bevor der Trubel richtig losging. Die Veranstaltung war ein fotografischer Leckerbissen. Wie schon 2015 geschrieben: Wer sich für Pferde interessiert, sollte mal am letzten Wochenende im Juni eine Reise nach Brück einplanen. Es lohnt sich. Leider war es diesmal, mit 37º unvorstellbar heiß, so dass wir nicht bis zum Abend durchgehalten haben.

Titanen der Rennbahn 2015 =>

Die Postkutsche im Rahmenprogramm


Achtzehnspännige Haflingerparade


Da bebt die Erde, es laufen 3 1/2 Tonnen


Hindernisrennen der Vierspänner der schweren Klasse (schwere Pferde)


 Die Jungfüchsin auf Bärbels Hof, dieses Bild muss einfach rein:

Bärbels Bild von ihrem Balkon


Am 21. September war ich mit den ehemaligen Kollegen und inzwischen auch Ex-Kollegen unterwegs. Ja, auch Kolleginnen waren dabei. Es war mit 20 Leuten etwas chaotisch. Letztendlich sind wir aber in Udos Lucky Horse Ranch angekommen. Ende gut, alles gut.

Kollegen am Bahnhof Erkner


Lucky Horse Ranch


Lucky Horse Ranch


Meine momentane Lieblingsstute. Sie hat etwas mit der schönen Nase gewackelt. Aber, ich finde das Bild toll.


Die zweite Radtour in drei Tagen. Wir sind mit dem Zug nach Brandenburg (die Stadt) gefahren. Beim Zug war die rechte Tür des Fahrradabteils defekt. So mussten wir unsere Fahrräder durch das ganze Abteil schieben. Das ging gerade noch, weil wir kaum Gepäck dabei hatten. Eine Frau hat dadurch ihren Ausstieg verpasst. Das Fahrradabteil war eigentlich nicht zu gebrauchen. Leute mit Kinderwagen wären in diesem Abteil gestrandet. Sonst war jedoch alles schick. Das Wetter passte, der Havel-Radweg ist gut gepflegt. Nach 63 km sind wir etwas matt am Potsdamer Hauptbahnhof angekommen.

Schwanenfamilie


Alter Baum


Halloween ist noch lange hin


Am Freitag, 1. November sind wir mit Gerd und Wolfgang nach Brandenburg an der Havel in das ehemalige Stahlwerk, das jetzt Museum ist, gefahren. Dass wir dort bisher, so nah an Berlin noch nicht hingekommen sind, ist erstaunlich. Es ist eine Riesenschau. Ich als feinmotorischer Elektroniker war erstaunt, dass bei dieser Riesentechnik silberfarbener Stahl herauskommt. Auch das ist Technologie. Es war ein lohnender Ausflug.

Stahlwerkshalle in der Stadt Brandenburg, 2019


Siemens-Martin Ofen, 2019



Ärgerliche Reste eines Ärgernisses, Neujahr 2020


Architektur-Foto-Workshop der Leica-Akademie am 1. März 2020, bei unerwartet gutem Wetter. Zehn Fotografen waren unter Anleitung unterwegs.

Fotogruppe des Architektur-Workshops auf dem S-Bahnhof Storkower Straße, 2020


Links das Gustavo-Haus und rechts der Storkower Bogen in Berlin-Lichtenberg, 2020

 

Déjà-vu auf dem kleinen Rest der Verbindungsbrücke (ca. 120 m) an der Storkower Straße. Ursprünglich war sie 522 m lang und wurde im Volksmund "Langer Jammer" genannt. Dort hatte Klein-Kläuschen ca. 1954 seinem Bock freien Lauf gelassen. Er ließ sich vor Wut auf den Boden fallen und war von seiner Mutter nicht mehr weiterzubewegen. Dies weiß ich allerdings nur aus Erzählungen meines älteren Cousins. Damals hieß die zugehörige S-Bahnstation noch Zentralviehhof. Der Schlachthof ist inzwischen einigen Bau-, Möbel-, Supermärkten und Industriebetrieben gewichen.

Klaus im Übergang zwischen den Bezirken Friedrichshain und Lichtenberg, 2020

 

Fortsetzung des Workshops am Hauptbahnhof und im Regierungsviertel.

Der "cube berlin" am Hauptbahnhof, 2020


Marie-Elisabeth-Lüders-Haus im Regierungsviertel an der Spree, 2020


Bärbel weilt zurzeit in Rüdersdorf im Südosten Berlins. Sie befindet sich dort in einer Reha-Maßnahme. Am letzten Wochenende habe ich sie dort besucht. Es ging gerade noch durch, kommendes Wochenende wird es, dank Corona, sicher nichts mehr werden.


Der Rüdersdorfer Kalksee


Mein momentaner Lieblingshund


Die Woltersdorfer Schleuse


Hamstern, ein deutsche Irrsinn


Hier wird der Fünfjahrplan das erste Mal von Westberlinern durcheinandergebracht. In vier Wochen wissen wir nicht mehr wohin mit dem Klopapier, weil bedarfsgerecht mehr produziert und geliefert werden wird. Wer es nicht lesen kann, es werden nur zwei Zehnerpackungen pro Kunde abgeben. Also, muss man sich zweimal anstellen, damit man auch vier bekommt. Dann wird über die Schikane geschimpft. Bei Mehl, Nudeln und Reis wird es auch so werden. Kühe müssen Sonderschichten ableisten. Hinterher wird die Milch weggekippt. Corona entsolidarisiert, statt umgekehrt!


Coronazeit

Zu keiner Zeit, in meinem Leben, war die Welt so real bedroht. Man konnte selbst im Kalten Krieg ruhiger in Westberlin leben. Das „Volk“ bewegt sich in dieser Zeit dermaßen dumm und dreist, dass es beängstigender ist, als das Virus selbst. Die Ellbogen werden nicht nur, wie vorgeschlagen, zur Begrüßung benutzt. Es wird gehamstert, dass es über Monate reichen würde, obwohl die Versorgung gar nicht gefährdet ist. Junge Leute feiern, unbedarft und unbehelligt Corona-Partys, essen sogar in der S-Bahn. Auch sie sind, gerade durch ihre Naivität gefährdet. Die Journaille treibt im Stundenrhythmus eine neue Sau durchs Dorf. Das Internet ist gespickt mit offensichtlichen Falschmeldungen. Die Politiker können endlich mal, hoffentlich nicht ungestraft, dem Volk diktatorisch übers Maul fahren, ohne jedoch eine übersichtliche, vorausplanbare Linie zu verfolgen. Nur Trump ist anders, nur dumm. Noch dümmer sind nur seine Wähler. Dabei geben sie sich einen durchsichtigen, staatsmännischen (staatsfrauischen?) Anstrich. Die Zahlen des Robert-Koch-Institutes sind am Wochenende unvollständig, weil nicht alle gemeldet werden konnten!!?? "Hobby-Mathematiker" üben sich in Verseuchung-Vorhersagen, ohne die geringste Ahnung von der Virologie und anderen Randbedingung zu haben. Das Ganze ist eine explosive Mischung und wird uns noch lange beschäftigen. Die Gesellschaft gerät aus den Fugen. Oder sie ist schon vorher aus den Fugen gewesen, nur ist es mir erst  jetzt aufgefallen?


Wird fortgesetzt


Bilder 2018 =>