Fotografien & Texte

Bildergalerie 2022

Ich hatte mir zum letzten Geburtstag einen Beitrag für einen neuen Teppich im Wohnzimmer und Flur gewünscht. Ich habe mir viel Zeit gelassen. Schließlich musste ja auch vorher noch renoviert werden und meine Lust hielt sich in Grenzen. Nun, 5 Monate später ist alles fertig. Vielen Dank an alle Spender.

Der neue Teppich, 2022


Und weil es so schön war, das Arbeitszimmer gleich hinterher, 2022


Die Fotosaison ist eröffnet. Schöner und kalter 5. März 2022. Hartmut hat spontan zum Fotografieren in Kreuzberg aufgerufen. Hatten wir schon lange vor, nur wollten wir auf die linden Lüfte warten. Trotzdem sind wir mit den Rädern los. Wir hatten uns auch lange nicht mehr gesehen.

Künstlerhaus Bethanien, der Fotograf Tobias Heinz in der Mitte erläutert Hartmut und Bärbel seine Bilder. Masken sind unkleidsam.


1983
Unglaublich, fast dieselbe Stelle, 2022

 

Baumhaus an der Mauer

 

Die Oberbaumbrücke über die Spree, Berlins schönste Brücke. Früher trennte sie Ost- von Westberlin, heute verbindet sie die Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg. Was für ein Glück in der Geschichte!

 

Historische Tankstelle an der Schlesischen Straße


Spontaner Ausflug nach Eberswalde, nördlich von Berlin. Mein Freund Wolfgang wollte fotografieren gehen und das schöne Wetter genießen. Immerhin ist Frühlingsanfang. Erst in den Eberswalder Zoo und dann zu den Schiffshebewerken bei Niederfinow.

Zeigt der Tiger dir die Mandeln, ist es oft zu spät zum Handeln


Meine momentanen Lieblingstiere, ein Löwen-Geschwisterpaar knapp ein Jahr alt


Der Strauß steht Modell


Das neue und das alte Schiffshebewerk Niederfinow verbinden die Havel mit der Oder


Die Biergartensaison ist endlich eröffnet. Der Frühling hat sich dieses Jahr lange bitten lassen, bis es warm wurde. Schön, dass die Wirtsleute Christiane und Bernd ihre Bergterrasse wieder öffnen konnten.

Bergterrasse an der Marienhöhe


9. Mai, Radtour von Potsdam nach Beelitz, zur Landesgarten-Ausstellung. Leider waren die meisten Beete mit denselben Blumenzwiebeln ausgestattet, viele Stellen waren kahl. Silke, Bärbel und ich waren uns einig, richtig lohnend war der Ausflug nach Beelitz nicht. Die Restaurants in Beelitz waren alle montags geschlossen, manche hatten sogar auch dienstags zu. Das, mitten in der Spargelsaison. Es erinnert mich an frühere Zeiten, nur sind wir damals dort kaum hingekommen und Spargel gab es nur für den Export. Nun ja, die Lokale auf dem Gartenschau-Gelände und die zur LAGA gehörigen waren offen. Ein sehr dürftiger Ersatz, mit Selbstbedienung. Aber, wir haben uns mal wieder bewegt.

Bild: Silke Naß


16. Mai, gemeinsame Radtour mit Heike, Beate, Bärbel, Hanni, Klaus und Klaus. Es ging in einem großen Bogen von Nauen nach Kremmen. Es war eine sehr entspannte Tour über ruhige Wege und Straßen. Trotzdem waren es 49 km.

Unsere Gruppe, ohne mich, zwischen Nauen und Ribbeck


Die Birne in Ribbeck


Besuch bei Bernd (DL7APV) in Nordhof, auf dem Weg nach Kremmen. Wir beiden Funkfreunde kennen uns seit fast 50 Jahren. Er hatte vor 25 Jahren, zusammen mit 3 Mitgliedern der DK0TU-Amateurfunk-Gruppe, ein Haus mit großem Grundstück gekauft, um Amateurfunk in großem Stil zu betreiben. Das Bauernhaus wurde damals als Wohnhaus ausgebaut. Bernd betreibt, bei sich, eine EME-Station. EME bedeutet Erde-Mond-Erde, dabei wird der Mond als Reflektor benutzt. Die Frequenzen, die benutzt werden, bewegen sich im VHF- und UHF-Bereich, also, für Amateurfunker, oberhalb von 144 MHz. Diese Wellenbereiche reichen im Normalfall, wie das Licht, nur bis zum Horizont. Wenn man den Mond als Reflektor nutzt, erreicht man die komplette, eigene Erd-Halbkugel. Allerdings ist der Aufwand erheblich, wie man schon an den Antennen sehen kann.

Bernd zeigt Bilder vom Ausbau des Hauses


Bernds mächtige Antennen, links 70 cm (435 MHz), rechts 2 m (145 MHz)


Bernd in seinem Shack


20. Mai, kein Jahr ohne Besuch der Sacrower Heilandskirche. Was sind wir gerne dort, nach 33 Jahren immer noch Freude, dass man dort inzwischen hinkommt. An die Wiedervereinigung hat man sich schon lange gewöhnt, nur in Sacrow nicht.

Großzügiges Angebot der BVG-Fähre F10 von Wannsee nach Kladow. 60 Räder können mit.


Von dieser Bank in Moorlake aus haben wir oft, vor 1989, sehnsüchtig auf die unerreichbare Kirche geschaut
Blick zurück, die Bank mit der Heilandskirche, 1982


Weiter, Besuch des Luftwaffenmuseums auf dem ehemaligen Flughafen Gatow. Der Ausblick auf den Weltuntergang zieht einen ganz schön herunter. Wieder mal mit der Nase drauf gestoßen worden, was eine Kernexplosion bedeutet. Möglichst nah am Ground-Zero sein, dann tuts wahrscheinlich nicht weh, oder nur ganz kurz. Wir in unseren Siebzigern haben unser Leben gelebt. Aber, die Jüngeren und die restliche Natur? Putin, Biden und wie sie noch alle heißen werden es schon richten. Ein Zeitsprung, 33 Jahre zurück, nichts dazugelernt! Der Kalte Krieg, der mich meine ersten 38 Lebensjahre begleitet hatte, ist wieder zurück. Am 30. Mai ist der Weltuntergang.

Freigelände des ehemaligen Flughafens Gatow

Als Abschluss noch ein Treffen mit ehemaligen Kollegen im Brauhaus Spandau. Das richtet einen wieder etwas auf.

Reinhard, Bärbel und Lutz


Im ehemaligen Kaufhaus Bilka / Karstadt Sport am Zoo läuft die Ausstellung "Woodstock" mit Bildern von Elliott Landy. Tolle Bilder mit den Rock-Stars von 1969, besonders von Grace Slick (Jefferson Airplane) und Janis Joplin. Einige Gedanken zu Woodstock: BBC spielt Woodstock, am 16. August 2019.

Ich würde gerne ein paar Bilder aus der Ausstellung zeigen, nur das Urheberrecht lässt es nicht zu. Wer kann, sollte bis Ende Juni hingehen.


Auf dem Rückweg sind wir noch am Haushalts/Eisenwarenladen Adolph, an der Kantstraße / Savinyplatz vorbeigekommen. Schön, dass es so etwas noch gibt.


Ich muss meinem Ärger mal Luft machen. So sieht es in der Schule aus, in der wir unseren Seniorensport haben. Die Schulverwaltung weiß dies, stellt sich aber tot. Dreck und ein schlechter baulicher Zustand. Was sind wir für ein armes Land!


Wenn wir schon bei unserer Steglitzer Schulverwaltung sind. Hier ihr Beitrag zur CO₂-Einsparung. Das Licht in den Fluren des Hermann-Ehlers-Gymnasiums brennt von früh bis nach 23 Uhr, jeden Wochentag und das ohne Leute im Haus. Auch schon mal in den Schulferien. Nix Volkshochschule. Auch dies weiß die Schulverwaltung seit Jahren.

Hermann-Ehlers-Gymnasium, deutlich nach 22 Uhr



Berlin macht Dampf. Die Eisenbahnfreunde des Bahnwerks Schöneweide hatten am 11. und 12. Juni ihren großen Auftritt.


Technisches Wochenende in Berlin. Oldtimer-Autos auf dem Kurfürstendamm, mit viel Benzingestank und lauten Motoren. Sicher kann man die Oldtimer auch leise und zurückhaltend fahren, aber manche Fahrer sind eben so, wie im wirklichen Leben. Zum Glück werden diese Autos nicht besonders viel gefahren. Im Anschluss, Ankunft einer Dampf-Schnellzuglokomotive Baureihe 01 auf dem Bahnhof Zoologischer Garten.

Wunderschöner Volvo-Sportwagen


BMW aus Eisenach, 1 Jahr jünger als ich


Motor eines Jaguar Type 'E', ein Kraftpaket


Eine BR 01 am Zoo


Die Titanen der Rennbahn am 24. Juni 2022, in Brück (Mark). Wir waren oft dort, diesmal leider das letzte Mal. Es gab wohl zu viele Querelen und Auflagen, sehr schade. Es war ein Spaß für Mensch und Tier.

Zweimal 900 kg, in voller Fahrt. Die Pferde fliegen, nur ein Bein am Boden


Pippi Langstrumpf. 2019
Pippi Langstrumpf auf ihrem Knabstrupper, Kleiner Onkel


Unsere geliebten Mulis aus Lychen nach der Zugprüfung, stärker und gelassener als die großen Dicken


Rinder gehen fremd, gut so


Oldtimer-Treffen auf dem Flugplatz Bienenfarm, am 2. Juli 2022. Eine große Show. Der Höhepunkt war ein Rundflug mit Jurijs Culver, noch 10 Jahre älter als ich (die Maschine). Jurij ist der Sohn unseres Foto-Freundes Wolfgang. Vielen Dank für das Erlebnis, Jurij.

Jurij und ich auf der kleinen Culver


Eng ist's


Ready for Takeoff


Großfunkstelle Nauen, von oben


Man kann mit 85 PS fliegen


Treffen mit einem Freund in der Stadt.

Züge in das Leben - Züge in den Tod, Denkmal am Bahnhof Friedrichstraße. Bärbel und Frank im Hintergrund.


Wir waren lange nicht mehr hier im Konzentrationslager Sachsenhausen, direkt vor unserer Haustür. Es war erst das 2. Mal, nachdem wir bald nach der Wende hier gewesen waren. Ein kleiner Anlass war der Prozess gegen einen über hundertjährigen SS-Aufseher. Was für eine Farce, nachdem die Justiz 77 Jahre geschlafen hat. Geschlafen ist sicher der falsche Ausdruck, sie hat die Täter bewusst nicht verfolgt, obwohl die Beweise erdrückend waren. Ein Armutszeugnis unseres Rechtsstaates. "Arbeit macht frei", ein mulmiges Gefühl schon am Eingang. Die Aufseher: der einzige Weg in die Freiheit geht nur durch den Schornstein des Krematoriums. Was waren die Nazis für Verbrecher und Zyniker.



Konzentrationslager Sachsenhausen, Juli 2022


Krähen, meine Lieblingsvögel auf dem Turm der Lukas-Kirche



Wird fortgesetzt